Schwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung - Austausch mit profamilia zur Versorgung in der Oberpfalz 07.03.2021 | Frauen


Zum Weltfrauentag spricht unsere Bundestagskandidatin und stellvertretende Vorsitzende, Dr. Carolin Wagner, mit Diplom-Sozialpädagogin und fachlicher Leitung von profamilia Regensburg, Claudia Alkofer, über die medizinische Versorgung in der Oberpfalz. Den Austausch zum Thema "Schwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung" könnt ihr am Montag, den 08.03.21, ab 19 Uhr als Live Stream auf der Facebook Seite der AsF im SPD-Unterbezirk Regensburg ansehen. Hinterlasst hierbei gerne eure Fragen in den Kommentaren.

Veröffentlicht am 07.03.2021

 

AsF Regensburg steht hinter Kristina Hänel: Informationen zum Schwangerschaftsabbruch dürfen nicht strafbar sein 03.02.2021 | Bundespolitik


Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat zuletzt die Verurteilung der Gießener Allgemeinmedizinerin, Kristina Hänel, wegen Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft für rechtskräftig erklärt und die von der Ärztin eingelegte Revision verworfen. Begründet wurde dies damit, dass ihre Homepage nicht nur darüber informiert habe, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführe, sondern über das „Wie“.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Regensburg erklärt sich solidarisch mit Kristina Hänel und fordert größtmögliche Informationsfreiheit für Frauen ein.

„Die derzeitige Rechtslage verbietet es Ärztinnen wie Frau Hänel, auf ihrer Website über diese Eingriffe zu informieren. Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wollen, müssen aber doch die Möglichkeit haben, sich ausreichend darüber zu informieren. Die Rechtslage sollte mit Blick auf die Selbstbestimmung der Frau umgehend geändert werden“, fordert SPD-Bundestagskandidatin und stellvertretende Vorsitzende der AsF Regensburg, Dr. Carolin Wagner.

Eine Neuregelung des Paragraphen 219a StGB lässt es seit dem Frühjahr 2019 zwar zu, dass Ärzt*innen darüber aufklären dürfen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Sie dürfen aber immer noch nicht darüber informieren, wie diese durchgeführt werden.

„Dass Ärzt*innen, die etwa auf ihrer Website über Methodik und Ablauf eines Schwangerschaftsabbruchs hinweisen, schlimmstenfalls eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren droht, ist doch grotesk. Gerade weil ein Schwangerschaftsabbruch einen gravierenden medizinischen Eingriff darstellt, sollten Ärzt*innen frühzeitig darüber aufklären dürfen und betroffene Frauen sollten möglichst ohne Hürden an relevante Informationen kommen“, sagt Juristin und Vorsitzende der SPD-Frauen Regensburg, Claudia Neumaier.

Beschlusslage der SPD ist, dass eine Abschaffung des § 219a StGB längst überfällig ist. Bis zu einer Änderung der Gesetzeslage werden sich Ärzt*innen, die über die Durchführung ihrer medizinischen Eingriffe auf dem Gebiet informieren, weiterhin einer Strafbarkeit ausgesetzt sehen müssen und die Informationsfreiheit betroffener Frauen bleibt eingeschränkt.

Veröffentlicht am 03.02.2021

 

Foto: Lennart Preiss Regensburger SPD-Frauen unterstützen Ronja Endres und Florian von Brunn als neue Parteivorsitzende der Bayern SPD 03.02.2021 | Wahlen


Erst kürzlich machten Ronja Endres und Florian von Brunn ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz der Bayern SPD bekannt. Sie treten hierbei als Doppelspitze an, um die derzeitige Vorsitzende, Natascha Kohnen, abzulösen.

Nun hat sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Regensburg per Beschluss dazu entschieden, das Kandidatenduo bei deren Kandidatur zu unterstützen.

„Ronja und Florian stehen für einen neuen Aufbruch in der Bayern-SPD. Sie werden frischen Wind in unsere Partei bringen, und zwar in Form einer gleichberechtigten Doppelspitze“, stellt die Vorsitzende der SPD-Frauen in der Domstadt, Claudia Neumaier, fest. „Ronja setzt sich schon seit langem gemeinsam mit der AsF für die Rechte der Frau ein. Wir begrüßen zudem, dass sie die Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die unsere inhaltliche Arbeit im Gesamten maßgeblich vorantreiben, stärken möchte. So können wir uns in Zukunft noch besser für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Bayern einsetzen“, so Neumaier.

Die Regensburgerin Endres, selbst auch Vorstandsmitglied der SPD-Frauen in Regensburg, zeigte sich erfreut über die positive Reaktion auf ihre Kandidatur: „Ich bin überwältigt von dem Rückenwind und der Unterstützung, die Florian und mir bisher zu Teil geworden ist. Wir werden alles geben, um die Bayern-SPD wieder zu einer wichtigen Stimme im politischen Wettbewerb zu machen und Verbesserungen für das Arbeitsleben der Menschen, den Umweltschutz und insgesamt eine gerechtere Politik für unser wunderschönes Bayern, die niemanden zurücklässt, zu erreichen.“

Die endgültige und mit Spannung erwartete Entscheidung um den Vorsitz fällt am 24. April 2021.

Veröffentlicht am 03.02.2021

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021 23.12.2020 | Allgemein


Liebe Genoss*innen,


das Jahr 2020 geht bald für uns zu Ende. Es war ein schwieriges Jahr für die ganze Welt. Wir sahen uns einer immensen Gefahr für die Gesundheit und das Leben von uns und unseren Liebsten ausgesetzt. In Anbetracht dieser Situation mussten wir lernen, mit uns schützenden Einschränkungen zu leben, die allen etwas abverlangten. Besonders Viel wurde in diesem Jahr gerade Frauen abverlangt. 

Die Krise verschärfte Ungleichheiten. Als im Frühjahr die Kinderbetreuungseinrichtungen schlossen, waren es zumeist Frauen, die zu Hause einsprangen. Selbst in Partnerschaften, die vor der Pandemie von sich sagten, dass sie die sogenannte Care-Arbeit zu Hause gleichmäßig verteilten, reduzierten eher Frauen ihre bezahlte Arbeitszeit. Männer taten dies nur in 10 Prozent aller Fälle. Die Krise hatte damit einen sogenannten Rollback der Frauen zur Folge. 

Gleichzeitig machte die Krise das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern deutlich, denn es waren vor allem Frauen, die nun systemrelevant für das Land arbeiteten. Sie sorgten als Pflegerinnen, Erzieherinnen, Kassiererinnen und Reinigungskräfte dafür, dass wir alle durch dieses Jahr kommen konnten. Aber gerade diese Frauen verdienen 12 Prozent weniger als der deutsche Durchschnitt aller Berufe. Zwar wurde dieses Problem 2020 wenigstens medial besprochen, bis jetzt hat sich daran jedoch nichts geändert. 

Es verdeutlichte sich außerdem, dass manche Frauen, denen das eigene Zuhause eigentlich zum Schutz dienen soll, sich gerade hier erheblichen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt sehen, nicht durch das Virus, sondern durch einen ihrer Nächsten. Gerade im Lockdown sehen sich diese Frauen ihren Peinigern hilflos ausgesetzt.

Ich habe mich dafür entschieden, diese Themen hier zum Ende des Jahres noch einmal zu verdeutlichen, nicht um uns kurz vor Weihnachten traurig zu stimmen, sondern um uns daran zu erinnern, wofür wir kämpfen und wofür wir uns 2021 weiterhin einsetzen müssen!

Ich freue mich darüber, dass wir gemeinsam im Jahr 2020 trotz aller Widrigkeiten aktiv geblieben sind und uns zusammen stark für die Gleichstellung der Frau eingesetzt haben. Dafür möchte ich mich bei euch herzlich bedanken! Zusammen haben wir es geschafft, wichtige Themen in den Vordergrund zu bringen. Das kann und wird uns 2021 mindestens in gleich hohem Maße wieder gelingen, da bin ich mir sicher, wenn wir alle wieder an einem Strang ziehen.

Ich wünsche euch, auch im Namen des gesamten Vorstands, Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage, sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2021! Bleibt gesund!


Herzliche Grüße

Claudia 

Veröffentlicht am 23.12.2020

 

Hilfe gegen häusliche Gewalt während des Lockdowns 21.12.2020 | Frauen


Im ersten Lockdown Anfang des Jahres hat sich gezeigt, dass die häusliche Gewalt unter diesen Umständen angestiegen ist. An den Osterfeiertagen gab es gar 25% mehr Fälle von häuslicher Gewalt – ein trauriger Spitzenwert im Corona-Jahr. Seit Kurzem befinden wir uns im zweiten Lockdown. Um die Verbreitung des Virus zu erschweren, sollen wir zu Hause bleiben und das ist richtig so. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Regensburg richtet sich mit einem Appell an alle Frauen, die in ihrem Zuhause tätlicher Gewalt ausgesetzt sind.   
„Frauen, die zu Hause misshandelt, geschlagen oder bedroht werden, dürfen auch nach der 11. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung jederzeit ihr Haus oder ihre Wohnung verlassen. Dies gilt ebenfalls während der nächtlichen Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr!“, verdeutlicht Claudia Neumaier, Vorsitzende der SPD-Frauen in der Domstadt. Der AsF ist es wichtig, dies in der Öffentlichkeit deutlich zu machen, damit betroffene Frauen und Kinder so ihrem Peiniger entkommen und Hilfe in ihrer Situation erhalten können. 
“In dieser für alle Menschen anstrengenden Zeit voller Einschränkungen und Zukunftsängste dürfen wir die Frauen nicht vergessen, die besonders gefährdet sind. Und zwar nicht nur durch ein Virus, sondern auch an dem Ort, an dem sie Schutz hiervor finden sollten, in ihrem eigenen Zuhause. Wir wollen nicht, dass die Opfer häuslicher Gewalt unsichtbar werden. Darum geben wir ihnen eine Stimme”, so Neumaier. Neben der Möglichkeit, das Haus zu verlassen, stehen betroffenen Frauen weitere Hilfsangebote auch im Lockdown zur Verfügung. „Der Regensburger Frauennotruf ist seit Jahrzehnten eine bewährte Adresse, um Hilfe in der Not zu erhalten. Unter der Telefonnummer 0941/24171 bekommen Opfer von häuslicher Gewalt schnelle Unterstützung und Hilfe – natürlich auch jetzt“, ergänzt Dr. Carolin Wagner, SPD-Bundestagskandidatin. 
Daher appelliert die AsF an alle Betroffenen: “Holen Sie sich Hilfe, verlieren Sie keine Zeit!“ Und an alle Nachbarn: „Bleiben Sie wachsam und helfen Sie betroffenen Frauen, wenn Sie Anzeichen von häuslicher Gewalt bemerken! Nicht wegschauen, sondern handeln!”
 

Veröffentlicht am 21.12.2020

 

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